DienstMaritim 4.0

Die Gebr. Friedrich Werft wendet innovative Verfahren in der Liefer-, Waren- oder Materialkette bei der Reparatur von Schiffen. Mit dem Projekt „DienstMaritim 4.0“ werden gegenüber dem heutigen Stand der Technik auf unserer Werft neue Verfahren im Schiffbau angewandt. 

Dabei baut die Gebr. Friedrich Werft eine IT-Umgebung auf, die große Datenmengen unterschiedlichster Quellen und Zwecke integrieren und verarbeiten kann (z.B. Sensordaten von Bord, 3D- Aufnahmen von Teilen bzw. Räumen, CAD-Modelldaten für additive Fertigung, Schnittstellen zu Life-Cycle Management Systemen). Industriestandard-Software Module werden eingesetzt und mit entsprechenden IT-Portalen sowie Systemen von Neubauwerften, Komponentenherstellern und Reedern bzw. Betreibern verknüpft.

Die Möglichkeiten zum IT-gestützten „additiven Fertigen“, wie z.B. additives Schweißen werden genutzt, um Ersatzteile, die nicht mehr, schwer oder nur mit langer Lieferzeit verfügbar sind, ggf. direkt nach Auftrag selbst bei der Werft herstellen zu können.

Die Herrichtung einer Betriebseinrichtung in der Form einer „Brücke mit Versorgungseinrichtungen für fossile und regenerative Energieträger“ wird dazu genutzt, um das Handling und Wartung von Batterien für E-Antriebe zu ermöglichen und sicherheitstechnische und logistische Anforderungen an die Handhabung künftiger Kraftstoffe gerecht werden (z.B. synthetische Kraftstoffe wie GTL und andere).

Das Projekt „DienstMaritim 4.0“ ist Teil des Förderprogramms „Innovativer Schiffbau sichert wettbewerbsfähige Arbeitsplätze“ der Bundesregierung und somit ein Baustein zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der maritimen Wirtschaft in Deutschland.

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